Pokémon GO: Verhaltensrichtlinien erklärt - so vermeidet ihr einen Bann

Niantics System zur Sperrung von Accounts

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von Pascal Wittkowski
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Wenn ihr in Pokémon GO mehrfach betrügt oder cheatet, sperrt Niantic euren Account. Dazu bedienen sich die Entwickler eines mehrstufigen Systems, das letztendlich zur Sperrung eures Accounts führt. Wir erklären, wie ihr euch richtig im Mobile Game verhaltet, um einen Bann zu vermeiden und wie ihr gegen eine ungerechtfertigte Kontosperrung vorgehen könnt.

Schummler werden von Niantic in Pokémon GO hart bestraft. Beim dritten Verstoß ist die Jagd endgültig vorbei.
Schummler werden von Niantic in Pokémon GO hart bestraft. Beim dritten Verstoß ist die Jagd endgültig vorbei. (Quelle: Niantic)

Inhaltsverzeichnis

  1. Erster Verstoß in Pokémon GO: "Warnung"
  2. Zweiter Verstoß in Pokémon GO: "Temporäre Sperrung"
  3. Dritter Verstoß in Pokémon GO: Permanente Sperrung
  4. Das könnt ihr gegen eine ungerechtfertigte Sperre tun
  5. Legale Hilfen für Pokémon GO

Mit den Verhaltensrichtlinien in Pokémon GO will Niantic verhindern, dass Cheater, Betrüger und andere kriminelle Spieler euch den Spaß im Mobile Game verderben und sich unfaire Vorteile verschaffen. Wer schummelt, wird im Zuge eines mehrstufigen Systems nach und nach aus dem Spiel ausgeschlossen. Dazu zählt auch die Manipulation des GPS-Standortes oder die Verwendung illegaler Drittanbieter-Software.

Niantic bestraft Schummler schrittweise. Mit jedem weiteren Verstoß gegen die Verhaltensrichtlinien fallen die Strafen höher aus, bis es letztlich zu einer permanenten Sperrung des Kontos, beziehungsweise Accounts kommt. Diese Richtlinien beziehen nicht nur illegales Verhalten wie die Benutzung von Cheat-Programmen ein, sondern auch unsportliches und unfaires Verhalten gegenüber anderen Spielern. Das System unterteilt sich dabei in drei Phasen.

Erster Verstoß in Pokémon GO: "Warnung"

Die erste Phase ist eine Warnung von Niantic. Bei einem ersten Verstoß gegen die Richtlinien wird dem betroffenen Spieler eine Warnung im Spiel angezeigt, die ihn darüber informiert, dass betrügerische Aktivitäten auf seinem Konto erkannt wurden.

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In so einem Fall kann es passieren, dass der Spieler dann künftig keine seltenen Pokémon mehr in der Wildnis antrifft und diese ihm auch nicht mehr auf der Map und dem Radar in Pokémon GO angezeigt werden. Außerdem kann er vom Erhalt der seltenen begehrten EX-Raid-Pässe ausgeschlossen werden.

Sollte der betroffene Spieler Einsicht zeigen und sich sieben Tage lang legal verhalten, so hebt Niantic die oben genannten Strafen auf und derjenige kann Pokémon GO wieder wie jeder andere Spieler auch genießen.

Zweiter Verstoß in Pokémon GO: "Temporäre Sperrung"

Kommt es hingegen vor Ablauf der sieben Tage zu einem weiteren Verstoß, so verweigert Niantic dem betroffenen Spieler vorübergehend den Zugriff auf sein Pokémon GO-Konto. Dann zeigt das Mobile Game eine Nachricht an, sobald der Spieler versucht sich anzumelden. Diese informiert ihn darüber, dass sein Konto gesperrt wurde.

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Diese Strafe hält 30 Tage lang an. Auch hier hat der betroffene Spieler die Möglichkeit sich zu bessern. Sofern er sich in diesem Zeitraum keinen weiteren Verstoß zuschulden kommen lässt, wird sein Account wieder vollständig freigegeben. Andernfalls folgt die dritte und letzte Phase des Bann-Systems.

Dritter Verstoß in Pokémon GO: Permanente Sperrung

Beim dritten Verstoß sperrt Niantic dauerhaft das Konto des Schummlers. Diese Strafe besitzt kein zeitliches Ablaufdatum und verweigert dem Betroffenen permanent den Zugriff auf seinen Account samt Speicherdaten und aller gesammelten Fortschritte.

Das könnt ihr gegen eine ungerechtfertigte Sperre tun

Obwohl Niantic darauf achtet, nur Spieler zu sperren, die auch tatsächlich illegale Aktivitäten in Pokémon GO betreiben, kann es zu fehlerhaften Banns kommen. Wenn ihr von einer solchen ungerechtfertigten Strafe in Pokémon GO betroffen seid, bietet Niantic euch die Möglichkeit dagegen vorzugehen.

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Seid ihr der Meinung, dass euer Konto fälschlicherweise gesperrt wurde, könnt ihr über die Support-Website von Niantic Einspruch gegen die Sperrung erheben, indem ihr das hier verlinkte Formular ausfüllt. Dann prüfen die Entwickler, ob euer Bann gerechtfertigt ist und kontaktieren euch im Anschluss. Im besten Fall wird eure ungerechtfertigte Sperre dann vollständig aufgehoben.

Legale Hilfen für Pokémon GO

Ihr seht also, das Schummeln lohnt sich nicht in Pokémon GO. Deshalb stellen wir euch auch nur legale hilfreiche Companion-Apps für Pokémon GO vor. Auch unser Guide mit zahlreichen Tipps für Pokémon GO bietet nur Hilfen, die Niantic im Mobile Game erlaubt. Für News zum Spiel könnt ihr gerne einen Blick in unseren Überblick aller Updates zu Pokémon GO werfen.

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