Huawei P20 Pro im Test: Dieses Smartphone kostet zurecht 900 Euro

Triple-Kamera ist Trumpf

Die Triple-Kamera ist das Highlight des Huawei P20 Pro.

Günstige Smartphones werden immer besser. Für 300 Euro erhaltet ihr bereits edle Geräte mit randlosem Display, Dual-Kamera und leistungsfähigem Prozessor. Warum solltet ihr also 900 Euro und mehr für ein Premium-Smartphone ausgeben? Unser Test des Huawei P20 Pro verrät es euch.

Inhaltsverzeichnis

  1. Triple-Kamera von Leica
  2. Design und Verarbeitung
  3. Ausstattung und Performance
  4. Betriebssystem und Bedienung
  5. Sprachqualität
  6. Akkulaufzeit
  7. Preis und Verfügbarkeit
  8. Fazit & Alternativen
  9. Datenblatt

Der Smartphonebranche wird nicht erst seit gestern vorgeworfen, keine Ideen mehr zu haben. Innovationen seien rar. Das Konzept des vernetzten Mobiltelefons sei so gut wie ausgereizt, sagen Kritiker und unsere Tests geben ihnen Recht. So ist das Galaxy S9 im Vergleich nicht wesentlich besser als das Galaxy S8, kostet aber doppelt so viel. Einen ähnlichen Eindruck könntet ihr schnell auch beim Huawei P20 Pro bekommen.

Der P10-Nachfolger scheint auf den ersten Blick nur ein lauer Aufguss des erst im Herbst 2017 vorgestellten Mate 10 Pro zu sein. Schließlich werkelt im neuen Huawei-Handy derselbe Prozessor, Verarbeitung und Design sind ebenfalls nahezu identisch und im Marketing setzt der chinesische Hersteller bei beiden Smartphones auf das ominöse Schlagwort "Künstliche Intelligenz" (KI). Doch weit gefehlt. Das P20 Pro ist das innovativste Smartphone, das uns seit Langem untergekommen ist. Warum? Das lest ihr nachfolgend oder ihr schaut euch einfach unser Video-Fazit zum P20 Pro an.

Huawei P20 Pro im Video

Triple-Kamera von Leica

Handys mit zwei Kameras auf der Rückseite kennt ihr, doch das Huawei P20 Pro bietet keine Dual-Kamera für Foto- und Videoaufnahmen, sondern eine Triple-Kamera. Diese besteht aus einem 40-Megapixel-Farbsensor, einem 20-Megapixel-Monochromsensor und einer 8-Megapixel-Telelinse. Diese wurde wieder zusammen mit Leica entwickelt. Jede der drei Kameras ist dabei für einen speziellen Zweck optimiert. Der 40-Megapixel-Sensor sorgt laut Huawei für exzellente Belichtung und Auflösung, während der 20-Megapixel-Monochromsensor die Tiefenschärfe der Aufnahmen verbessern soll. Die Telelinse ermöglicht einen dreifachen optischen Zoom.

Damit löst Huawei ein Problem aktueller Kamera-Smartphones. Diese liefern zwar mittlerweile sowohl bei Tag als auch bei Nacht brillante Aufnahmen. Wollt ihr aber entfernte Objekte heranholen, seid ihr auf den Turnschuh-Zoom oder auf einen stark verlustbehafteten Digitalzoom angewiesen. Zwar erlauben einige Smartphones mit Dual-Kamera einen zweifach optischen Zoom, dieser entspricht jedoch in der Regel einer Vollformat-Kamera im Verbund mit einem 50-Millimeter-Objektiv. Für Aufnahmen von scheuen Tieren aus der Ferne oder das Heranholen von weit entfernten Objekten ist diese Brennweite ungeeignet. Sie wird vornehmlich für Porträts verwendet.

Huawei P20 (Pro): Neuerungen und Features im Überblick
Huawei P20 (Pro): Neuerungen und Features im Überblick Artikel Das ist im Vergleich zum P10 anders In Paris hat Huawei mit dem P20 einen Nachfolger für sein Top-Smartphone P10 enthüllt. Netzwelt stellt euch nachfolgend die wichtigsten Neuerungen des Huawei P20 vor. Jetzt lesen

Hier ist das P20 Pro ganz klar im Vorteil. Wechselt ihr auf die Telelinse, bietet diese laut Hersteller eine Brennweite von 83 Millimetern, also deutlich mehr als Galaxy S9 Plus und Co. Doch damit gibt sich Huawei nicht zufrieden. Bei jedem Foto arbeiten die drei Sensoren zusammen und aus den Bildern der einzelnen Kameras wird eine 10-Megapixel-Aufnahme generiert. Das Zusammenspiel der drei Kameras erweitert die Zoomfähigkeiten noch einmal. So könnt ihr dank cleverer Algorithmen bis zu fünf Mal in ein Bild hineinzoomen, ohne dass ein nennenswerter Qualitätsverlust zu sehen ist. Huawei nennt diese Funktion "Hybrid-Zoom". Umgerechnet auf 35-Millimeter-Kleinbildfilm habt ihr so eine Kamera mit einer Brennweite von 27 bis 135 Millimetern zur Verfügung. Zum Vergleich: Die Kit-Objektive günstiger DSLRs bieten in der Regel eine Brennweite von 27 bis 84 Millimetern umgerechnet aufs Kleinbildformat.

Huawei P20 Pro: Zoom der Triple-Kamera ausprobiert

4 Bilder
Zur Galerie

Reicht euch dies immer noch nicht, könnt ihr noch einen 10-fachen Digitalzoom verwenden, dieser ist dann natürlich verlustbehaftet. Laut Huawei soll er aber bessere Ergebnisse liefern als die entsprechenden Algorithmen der Konkurrenz. Umgerechnet auf das Kleinbildformat ist der Digitalzoom vergleichbar mit einem 270-Millimeter-Objektiv.

Wir haben die Triple-Kamera beim Launch des Smartphones in Paris direkt ausprobiert. Auf dem Dach des Veranstaltungsortes Grand Palais befand sich eine Statue mit einer französischen Fahne. Diese ist durch die Glaskuppel des Palais zu sehen. Wir haben sie mit der Triple-Kamera des P20 Pro immer näher herangeholt. In der Mediengalerie seht ihr die Ergebnisse. Zum Vergleich haben wir die selbe Fotoserie mit dem Galaxy S9 Plus geschossen. Dieses bietet einen zweifachen optischen Zoom und danach nur noch einen Digitalzoom. Das Ergebnis findet ihr nachfolgend.

Galaxy S9 Plus: Zoom-Funktion ausprobiert

4 Bilder
Zur Galerie

Der Vergleich zeigt: Beim Zoom ist das Huawei P20 Pro dem Galaxy S9 überlegen. Dies gilt nicht nur für den optischen Zoom, sondern auch für die interpolierten Zoomstufen danach. Selbst bei der Verwendung des 10-fachen Digitalzooms sind die Stahlträger des Daches noch scharf, während sie beim Samsung-Smartphone bereits ausfransen. Ihr könnt euch beide Bilder nachfolgend noch einmal im Detail anschauen.

20180327_174124.jpg
10-facher Digitaler Zoom.

Links Huawei P20 Pro, rechts Galaxy S9 Plus. Bei beiden Aufnahmen wurde der zehnfache Digitalzoom verwendet.

Bei schwachen Lichtverhältnissen stößt der Zoom des Huawei P20 Pro aber schnell an seine Grenzen, wie die folgenden Fotostrecke aus der Pariser Metro-Station "Arts et metiers" zeigt. Hier ist bereits bei der Verwendung des dreifachen optischen Zooms ein starkes Rauschen zu erkennen. Die Aufnahmen verwackeln zudem schnell. Leider verzichtet Huawei beim P20 Pro weitestgehend auf einen optischen Bildstabilisator. Lediglich die Telelinse weist ein entsprechendes Bauteil auf. Bei den anderen Linsen setzt der Hersteller auf einen elektronischen Bildstabilisator, der durch eine künstliche Intelligenz (KI) unterstützt wird.

Huawei P20 Pro: Zoom bei schwachen Lichtverhältnissen

4 Bilder
Zur Galerie

Diese KI greift dem Nutzer auch beim Fotografieren unter die Arme. So soll das Huawei P20 Pro blitzschnell erkennen, was für ein Motiv ihr fotografieren wollt und eines von 19 passenden Szenenprogrammen wählen. Im Test gelang dies zumeist tatsächlich fehlerfrei. Binnen Millisekunden erkannte das P20 Pro eine Schneelandschaft, eine Porträtsituation oder unseren Redaktionshund Sunford und wählte das passende Motivprogramm. Fehlerfrei arbeitet sie aber nicht. So glaubte das P20 Pro, dass wir um 21:15 Uhr in Paris einen Sonnenaufgang fotografieren wollten oder hielt eine Taube am Bahnhof in Münster für eine Katze. Diese Fehleinschätzungen sind aber eher die Ausnahme.

Wer sich von der KI nicht bevormunden lassen will, kann die Vorschläge wegklicken und landet dann wieder im regulären Fotomodus. Alternativ schaltet ihr die Künstliche Intelligenz in den Einstellungen gleich ganz ab. Für die Erkennung von Objekten und weitere KI-Funktionen ist übrigens keine Internetverbindung notwendig. Die Prozesse laufen auf dem Smartphone ab, genauer gesagt im Prozessor. Dazu aber später mehr.

Neben vorgefertigten Programmen und der intelligenten Automatik bietet die Kamera-App des Smartphones auch einen "Pro"-Modus, in dem ihr diverse Parameter wie Verschlusszeit oder die Lichtempfindlichkeit beeinflussen könnt. Eine variable Blende wie das S9 bietet das P20 Pro aber nicht, auf die Blende habt ihr also auch in diesem Modus keinen Einfluss.

Kamera-Samples Huawei P20 (Pro)

9 Bilder
Zur Galerie

Wahlweise fotografiert ihr im Pro-Modus auch im RAW-Format. Mit knapp 80 Megabyte sind diese Dateien auch im Vergleich zu professionellen Kameras ziemlich groß. Geht ein Schnappschuss daneben, habt ihr so in der Nachbearbeitung also noch einen großen Spielraum. Die Frontkamera des Huawei P20 Pro löst mit 24-Megapixeln auf und ermöglicht so hochauflösende Selfies. Ihr könnt euch in der Mediengalerie noch einmal einen Eindruck von der Bildqualität der Kameras des Huawei machen.

Design und Verarbeitung

Gegenüber dem P10 Plus bietet das P20 Pro aber nicht nur eine verbesserte Kamera. Huawei nimmt auch ein tiefgreifendes Re-Design vor. So bietet das P20 Pro ein fast randloses Display. Das kennen wir bereits vom 250-Euro-Smartphone Huawei P smart oder dem eingangs erwähnten Mate 10 Pro. Neben schmaleren Rändern ändert Huawei auch das Seitenverhältnis des Screens. Dieses beträgt nun 18,7:9 statt 16:9. Es ist also noch einmal etwas stärker in die Länge gezogen als der Bildschirm des P smart. Im oberen Bereich des Screens befindet sich eine Einkerbung (englisch: Notch) ähnlich wie beim iPhone X. In dieser "Notch" bringt Huawei unter anderem die Frontkamera unter. Diese ermöglicht es nun auch, das Smartphone per Gesicht zu entsperren. Dazu später noch mehr.

Durch diese Designänderungen weist das Huawei P20 Pro nun ein deutlich besseres Verhältnis von Bildschirm zu Gehäuse (Screen-to-Body) auf. Beim P10 bedeckte der Bildschirm lediglich 71 Prozent der Frontseite des Smartphones, beim P20 Pro sind es nun 81 Prozent. Dank der besseren Screen-to-Body-Ratio bleibt das neue Huawei-Smartphone verhältnismäßig kompakt, obwohl der Bildschirm massiv gewachsen ist. Bot das P10 Plus noch ein 5,5-Zoll-Display, misst der Screen des P20 Pro nun in der Diagonalen stolze 6,1 Zoll. Die Abmessungen sind aber nahezu identisch. Das P10 Plus misst 153,5 x 74,2 x 7 Millimeter, das P20 Pro 155 x 73,9 x 7,8 Millimeter.

Huawei P20 Pro in Bildern

11 Bilder
Zur Galerie

Wer die Notch nicht mag, kann sie wahlweise in den Einstellungen des Smartphones verbergen. Dann färbt P20 Pro die Bereiche links und rechts der Einkerbung Schwarz ein. Nutzt ihr das Smartphone im Querformat, geschieht dies automatisch. Anders als bei Samsung ist der Fingerabdrucksensor dem randlosen Screen nicht zum Opfer gefallen. Er befindet sich weiterhin auf der Frontseite unterhalb des Displays. Seine Bedienung ist aufgrund der Größe des Smartphones etwas gewöhnungsbedürftig. Im Test lag unser Daumen beim Griff zum P20 Pro stets nicht direkt auf dem Sensor, sondern etwas oberhalb. Eine Integration des Fingerabdrucksensors ins Display wäre für das P30 wünschenswert.

Auch abseits des Displays gibt es Änderungen. So ist die Rückseite etwa nicht mehr aus Metall, sondern aus Glas gefertigt. Das sorgt für interessante Reflexionen und Lichtspiele - vor allem bei der Farbvariante "Twilight", die sich am besten als regenbogenartiger Farbverlauf beschreiben lässt. Der Wechsel von Metall zu Glas bringt aber auch zwei Minuspunkte mit sich. Ähnlich wie die Modelle der Tochterfirma Honor ist das P20 Pro sehr rutschig und flutscht mitunter schnell aus eurer Hand, wenn ihr nicht aufpasst. Ein Gleiten vom Tisch wird immerhin durch die aus dem Gehäuse hervorstehende Triple-Kamera verhindert.

Leider ist die Rückseite des P20 Pro sehr anfällig für Fingerabdrücke.
Leider ist die Rückseite des P20 Pro sehr anfällig für Fingerabdrücke. (Quelle: netzwelt)

Die Glasrückseite ist zudem extrem anfällig für Fingerabdrücke. Jede Berührung war im Test unmittelbar auf dem Gehäuse sichtbar. Vom schönen Äußeren ist so binnen weniger Minuten nicht mehr viel übrig. Wir sehen den Materialwechsel daher als "Verschlimmbesserung" an. Am besten verfrachtet ihr das P20 Pro direkt in ein Hülle, passenderweise findet ihr ein Exemplar im Lieferumfang des Smartphones.

Immerhin könnt ihr euer P20 Pro schnell unter dem Wasserhahn von Staub, Fettfingern und Schlieren befreien. Das Gehäuse des Smartphones ist nämlich nun gemäß IP67 staub- und wasserdicht. Theoretisch sollte das Huawei-Smartphone so auch ein kurzes Tauchbad in der Toilette, Badewanne oder im Waschbecken unbeschadet überstehen. Darauf ankommen lassen würden wir es aber nicht. Denn die IP67-Klassifizierung bezieht sich stets auf klares, reines Wasser - ohne chemische Zusätze oder Verunreinigungen. Darauf weist Huawei auch in der Bedienungsanleitung hin. Der Staub- und Wasserschutz ist dem chinesischen Hersteller zufolge zudem nicht dauerhaft und kann "durch normalen Verschleiß im Laufe der Zeit abnehmen", heißt es in Handbuch. Im Falle eines Wasserschadens werdet ihr also vermutlich keine Garantie geltend machen können.

Smartphone ins Wasser gefallen: Was tun bei einem Wasserschaden?
Smartphone ins Wasser gefallen: Was tun bei einem Wasserschaden? Artikel Erste Hilfe für Smartphone-Nutzer Ist das Smartphone ins Wasser gefallen droht ein Totalausfall. Netzwelt verrät euch, wie ihr einen Wasserschaden im Fall der Fälle vermeiden könnt. Jetzt lesen

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Huawei in Sachen Design und Verarbeitung beim P20 Pro vieles richtig macht. Die bessere Screen-to-Body-Ratio, der Fingerabdrucksensor auf der Front und die IP67-Zertifizierung sind begrüßenswert. Der Materialwechsel von Metall zu Glas bringt dem Nutzer aus unserer Sicht aber mehr Nach- als Vorteile. Zudem büßt das P20 Pro seinen Wiedererkennungswert ein. Ein Glascover und ein Display mit Notch bietet 2018 fast jedes zweite neue Android-Smartphone.

Ausstattung und Performance

Über die Kamera des Huawei P20 Pro haben wir eingangs bereits ausführlich gesprochen. Widmen wir uns nun der übrigen Hardware. Da wäre zunächst das Display zu nennen. Mit 6,1 Zoll ist es wie erwähnt deutlich gewachsen, es löst aber nur in Full HD auf. Das ist im Vergleich zum 2K-Display des P10 Plus ein Rückschritt, doch im Alltag werdet ihr keinen Unterschied bemerken. Die Anzeige glänzt im Test mit ihrer satten Farbdarstellung, großen Blickwinkeln und einer hohen Leuchtkraft. Die satteren Farben dürften vor allem den Wechsel von LCD auf OLED geschuldet sein.

Als Prozessor fungiert ein alter Bekannter: der Octa-Core-Chip Kirin 970. Er stammt aus Huaweis hauseigener Chipschmiede HiSilicon und treibt unter anderem die im vergangenen Herbst vorgestellten Modelle Mate 10 Pro und Honor View 10 an. In einschlägigen Benchmarks wie AnTuTu oder Geekbench liefert er eine Performance auf dem Niveau des Galaxy S8.

Allerdings berücksichtigen diese Testprogramme nicht das eigentliche Highlight des Chipsatzes: die neuronale Prozessoreinheit. Hierbei handelt es sich um einen lernfähigen Chip, der laut Huawei ähnlich wie das menschliche Gehirn arbeitet und zum Beispiel Bilder und Sprache verarbeitet. Der Co-Prozessor steckt hinter den KI-Funktionen des Smartphones. Neben der bereits erwähnten Hilfestellung beim Fotografieren soll er unter anderem für eine bessere Filterung von Nebengeräuschen bei Telefonaten sorgen.

Arbeitsspeicher im Smartphone: Wie viel RAM braucht mein Handy?
Arbeitsspeicher im Smartphone: Wie viel RAM braucht mein Handy? Artikel 2, 4, 6 oder 8 Gigabyte? Braucht euer Smartphone 2, 3, 4 oder gar 6 Gigabyte Arbeitsspeicher? Netzwelt verrät euch, wie viel RAM in eurem Handy stecken sollte. Jetzt lesen

Abseits der Kamera-App war die KI für uns im Test aber nicht wirklich spürbar. Womöglich wird sich dies mit kommenden Software-Updates ändern. Der Prozessor kann auf satte sechs Gigabyte Arbeitsspeicher zugreifen. Das ist mehr als ausreichend. Durch den großen Arbeitsspeicher und den Co-Prozessor besitzt das P20 Pro also noch Leistungsreserven, die aktuell noch nicht voll ausgeschöpft werden. Ihr könnt das Smartphone also durchaus länger als die üblichen zwei Jahre nutzen. Der Gerätespeicher fasst 128 Gigabyte. Erweitern lässt er sich allerdings nicht mehr. Das ist schade, denn auch 128 Gigabyte können schnell eng werden. Vor allem, wenn ihr mit dem P20 Pro viele Aufnahmen im RAW-Format schießt und eine große Musiksammlung euer Eigen nennt.

Eine Besonderheit, mit der das P20 Pro aufwarten kann, ist der Infrarotsensor an der Oberseite. Dank diesem wird das Huawei-Smartphone zur Universalfernbedienung. Der Sensor ist dabei sogar lernfähig. So lassen sich auch exotische Geräte, für die es keinen Code in der Datenbank des Huawei P20 Pro gibt, steuern - vorausgesetzt, ihr besitzt noch die originale Fernbedienung. Verzichten müsst ihr allerdings dafür auf einen Klinkenanschluss. Kopfhörer lassen sich mit dem P20 Pro nur noch drahtlos oder per USB C verbinden. Ein Adapter von Klinke auf USB C liegt dem Smartphone aber bei.

Betriebssystem und Bedienung

Ab Werk wird das Huawei P20 Pro mit Android 8.1 Oreo ausgeliefert, inklusive dem Sicherheitspatch von März 2018. Das ist vorbildlich. Allerdings läuft auf dem P20 kein pures Android, sondern eine angepasste Version. Huawei hat dem Google-OS die hauseigene Nutzeroberfläche EMUI 8.1 übergestülpt. Diese nimmt umfassende Änderungen an der Bedienung vor und orientiert sich stark an Apples iOS. Erfreulicherweise erlaubt Huawei aber, die Nutzeroberfläche umfassend zu konfigurieren. So könnt ihr euch zum Beispiel den App Drawer zurückholen.

Huawei: Android-Updates für Smartphones und Tablets im Überblick
Huawei: Android-Updates für Smartphones und Tablets im Überblick Thema Netzwelt gibt einen Überblick über geplante und verfügbare Android-Updates für Smartphones und Tablet-PCs des chinesischen Herstellers Huawei. Außerdem verraten wir euch, wie lange ihr in der Regel auf ein Update warten müsst. Jetzt lesen

Zudem vermeidet es Huawei, jede Google-App durch ein eigenes Pendant zu ersetzen. So gibt es anders als bei Samsung keinen eigenen Browser auf dem Smartphone, sondern nur Google Chrome. Auch auf eine eigene SMS-App verzichtet Huawei mittlerweile und setzt stattdessen auf Android Messages.

Entsperrt wird das Huawei P20 Pro wie gehabt per PIN, Passwort, Muster oder Fingerabdruck. Zudem ist es nun auch möglich, über die Frontkamera, das Smartphone per Gesicht zu entsperren. Huawei spricht in diesem Zusammenhang von einer 360-Grad-Gesichtserkennung. Sie soll binnen 0,6 Sekunden euer Gesicht erkennen und das Handy entsperren - selbst bei Dunkelheit. Im Kurztest klappte dies aber selbst bei Tageslicht nicht immer zuverlässig. Offen blieb während der Pressekonferenz von Huawei auch die Frage, wie sicher die Technik ist. Die Gesichtserkennung vieler anderer Android-Smartphones hatte zuletzt Sicherheitslücken aufgewiesen. Es ist uns bislang aber noch nicht gelungen, das P20 Pro mit einem Selfie zu entsperren. Die Kollegen von Handy.de konnten die Gesichtserkennung aber auf eben diese Weise täuschen, wie ihr im folgenden Video seht.

Sprachqualität

Die Sprachqualität des Huawei P20 Pro ist gut. Autolärm wurde im Test nahezu vollständig gefiltert. Mit dem Wind im Hamburger Hafen hatte das Smartphone allerdings seine Probleme. Zwar versuchte die KI auch hier die Störgeräusche zu unterdrücken, das gelang ihr jedoch nicht vollständig und der Eingriff ging zudem deutlich zulasten der Natürlichkeit der Stimmen. Dies löst das Galaxy S9 im Vergleich besser.

Wahlweise erlaubt das Huawei P20 Pro auch den Betrieb mit zwei SIM-Karten. Dabei können beide SIM-Schächte den schnellen Datenfunk LTE (4G) nutzen. Der Dual-SIM-Betrieb ist in der Praxis gut gelöst. Im Dialer habt ihr zwei Telefonhörer, sodass ihr Kontakte wahlweise mit SIM 1 oder 2 anrufen könnt.

Akkulaufzeit

Strom bezieht das Huawei P20 Pro aus einem 4.000-Milliamperestunden-Akku. Kein anderes Top-Smartphone bietet derzeit eine Batterie mit einer höheren Kapazität. Wie bereits das Mate 10 Pro zeigt sich das P20 Pro im Akku-Test dementsprechend ausdauernd. Neun Stunden und 43 Minuten zeigt uns die Testsoftware PCMark an. Ein guter Wert. Auch bei intensiver Nutzung kommt ihr mit dem Huawei-Smartphone problemlos durch den Tag. Bei durchschnittlicher bis mäßiger Nutzung sind mitunter sogar Laufzeiten von bis zu zwei Tagen möglich.

Huawei P20 (Pro): Tipps und Tricks

Jetzt ansehen

Ist der Akku einmal leer, muss er wieder aufgeladen werden. Wechseln lässt sich der Energiespeicher vom Nutzer nicht. Ein Akkuwechsel ist ein Fall für den Kundendienst. Geladen werden kann das Huawei P20 Pro ausschließlich über den USB C-Port an der Unterseite des Smartphones. Wireless Charging unterstützt das Smartphone nicht. Der chinesische Hersteller hat sich aus Platzgründen gegen die Integration einer Qi-Spule in das Smartphone entschieden. Diese bietet nur das Edel-Smartphone Huawei Mate RS.

An der Steckdose muss das Huawei P20 Pro knapp 90 Minuten verweilen, dann ist der Akku wieder voll. Vorausgesetzt ihr nutzt für den Ladevorgang das beiliegende Netzteil und USB C-Kabel. Nur diese unterstützen die hauseigen Schnell-Ladetechnik Huawei Super Charge.

Preis und Verfügbarkeit

Das Huawei P20 Pro wird ab dem 6. April in Deutschland im Handel erhältlich sein. Für das Smartphone ruft der Hersteller eine unverbindliche Preisempfehlung von 899 Euro aus. Günstiger gibt es das P20 Pro natürlich in Verbindung mit einem Mobilfunkvertrag zu kaufen. Wer das nicht will, kann auch zu den Schwestermodellen Huawei P20 und P20 Lite greifen. Unser Vergleich der P20-Serie erklärt, wie sich Lite-, P20 und Pro-Modell unterscheiden.

Huawei P20 Pro: Fazit

Einzigartiges Kamera-Smartphone im rutschigen Gewand 9.2/10

Das Huawei P20 Pro schießt nicht nur scharfe Bilder bei Tag und Nacht, sondern wartet auch mit für Handys derzeit einzigartigen Zoom-Fähigkeiten auf. Abseits der Kamera gefällt das P20 Pro mit seinem großen Display im kompakten Format. Schade nur, dass Huawei sich für ein glitschiges Glascover statt für einen Metallrücken entschieden hat.

Das hat uns gefallen

  • großes Display im kompakten Gehäuse
  • Triple-Kamera mit 5-fach Zoom
  • Infrarotsensor
  • IP67
  • Dual-SIM

Das hat uns nicht gefallen

  • Speicher nicht erweiterbar
  • Gehäuse ist rutschig und anfällig für Fingerabdrücke
Testnote 9,2 von 10
Jan Kluczniok
Bewertet von Jan Kluczniok
9,0 / 10
Design und Verarbeitung
9,0 / 10
Ausstattung und Bedienung
8,0 / 10
Sprachqualität
9,0 / 10
Akkulaufzeit
10 / 10
Multimedia
Informationen zum Leihgerät

Das Testgerät wurde netzwelt auf unbestimmte Zeit von Huawei zur Verfügung gestellt.

Mehr zum Thema, wie wir mit Testgeräten verfahren, wie wir testen und den allgemeinen Leitfaden für unsere Redaktion findet ihr in unseren Transparenz-Richtlinien.

Aktuelle Preise

Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt. und ggf. zuzüglich Versandkosten. Details zu den Angeboten finden Sie auf der jeweiligen Webseite/Shop.

Weitere Angebote anzeigen
9
Leserwertung

Hier könnt ihr das Produkt Huawei P20 Pro selbst bewerten.

Die Leserwertung beträgt 9 von 10 möglichen Punkten bei 214 abgegebenen Stimmen.
Vielen Dank für deine Bewertung!

Huawei P20 Pro verglichen

Ihr seid euch unsicher, ob ihr das Huawei P20 Pro kaufen oder lieber zu einem Konkurrenzprodukt greifen solltet? Die folgenden Vergleichstests helfen euch bei der Kaufentscheidung. Wir stellen hier das Huawei P20 Pro seinen schärfsten Konkurrenten gegenüber.

Galaxy S8 (Plus) vs Huawei P20 (Pro): Smartphones im Vergleich
Galaxy S8 (Plus) vs Huawei P20 (Pro): Smartphones im Vergleich Welches Modell ist das Richtige für euch? Solltet ihr besser zum neuen Huawei P20 (Pro) greifen oder ist das ältere Galaxy S8 (Plus) für euch die richtige Wahl? Unser Vergleichstest hilft euch bei der Kaufentscheidung.
Huawei P20 Pro vs Galaxy Note 8: Smartphones im Vergleich
Huawei P20 Pro vs Galaxy Note 8: Smartphones im Vergleich Welches Modell ist das richtige für euch? Wie schlägt sich das Huawei P20 (Pro) im Vergleich mit dem Galaxy Note 8? Unser Test verrät es euch.
iPhone X vs Huawei P20 (Pro): Top-Smartphones im Vergleich
iPhone X vs Huawei P20 (Pro): Top-Smartphones im Vergleich Welches Modell ist das richtige für euch? Das Huawei P20 (Pro) ist etwas günstiger als das iPhone X und ähnelt dem Apple-Smartphone in vielerlei Hinsicht, doch ist es auch genauso gut? Unser Vergleichstest verrät es euch.
Huawei P20 (Pro) vs. OnePlus 6: Smartphones im Vergleich
Huawei P20 (Pro) vs. OnePlus 6: Smartphones im Vergleich Welches Smartphone ist die bessere S9-Alternative? Ihr könnt euch beim Kauf zwischen einem Huawei P20 (Pro) und einem OnePlus 6 nicht entscheiden? Dann kann dieser Vergleichstest Abhilfe schaffen.
Huawei P20 (Pro) vs. Mate 10 Pro: Das sind die Unterschiede
Huawei P20 (Pro) vs. Mate 10 Pro: Das sind die Unterschiede Smartphones im Vergleich Die Huawei-Smartphones P20 (Pro) und Mate 10 Pro ähneln sich technisch und auch preislich sehr. Wo liegen die Unterschiede und welches Modell ist das richtige für euch? Unser Vergleich der ...
Huawei P20 vs P20 Pro vs P20 Lite: So unterscheiden sich die Handys
Huawei P20 vs P20 Pro vs P20 Lite: So unterscheiden sich die Handys Huawei-Smartphones im Vergleich Huawei bringt nicht ein neues Top-Smartphone auf den Markt, sondern gleich drei. Netzwelt verrät euch nachfolgend, wie sich P20 Lite, Huawei P20 und P20 Pro voneinander unterscheiden.
Galaxy S9 (Plus) vs. Huawei P20 (Pro): Top-Modelle im Vergleich
Galaxy S9 (Plus) vs. Huawei P20 (Pro): Top-Modelle im Vergleich Welches Smartphone ist die bessere Wahl? Galaxy S9 (Plus) oder Huawei P20 (Pro)? Wenn ihr euch beim Kauf eines neuen Smartphones diese Frage stellt, hilft euch unser ausführlicher Vergleich dabei, eine Entscheidung zu treffen.
Samsung Galaxy Note 9 vs. Huawei P20 (Pro): Handys im Vergleich
Samsung Galaxy Note 9 vs. Huawei P20 (Pro): Handys im Vergleich So unterscheiden sie sich Könnt ihr euch beim Smartphone-Kauf nicht zwischen dem Galaxy Note 9 von Samsung und dem Huawei P20 Pro entscheiden? Unser Vergleich hilft euch bei der Kaufentscheidung.
Huawei P20 Pro vs. LG G6: Smartphones im Vergleich
Huawei P20 Pro vs. LG G6: Smartphones im Vergleich Welches Modell passt zu euch? In diesem Vergleichstest stehen sich das Huawei P20 Pro und das LG G6 gegenüber. Welches Smartphone kann dabei überzeugen?
Überraschung: Pixel 3 XL im Kamera-Vergleich mit P20 Pro und Galaxy S9
Überraschung: Pixel 3 XL im Kamera-Vergleich mit P20 Pro und Galaxy S9 Die Macht der Software Eine Dual-Kamera weisen nahezu alle Top-Smartphones 2018 auf. Google setzt beim Pixel 3 XL auf nur eine Kamera auf der Rückseite. Unser Kamera-Vergleich zeigt, ob sich das Handy gegen das Galaxy ...
Huawei P20 Pro vs. Mate 20 Pro: So unterscheiden sich die Huawei-Handys
Huawei P20 Pro vs. Mate 20 Pro: So unterscheiden sich die Huawei-Handys Übertrifft Huawei sich selbst? Das Huawei P20 Pro zählt zu den besten Smartphones 2018. Nun hat der chinesische Hersteller mit dem Mate 20 Pro ein neues Modell vorgestellt. Übertrifft sich Huawei mit diesem selbst? Netzwelt ...

Bestenlisten

Huawei P20 Pro wurde in folgende Smartphone-Bestenlisten einsortiert.

Huawei P20 Pro - Specs: Die technischen Daten im Überblick

Die nachfolgende Tabelle zeigt euch die wichtigsten technischen Daten des Huawei P20 Pro im Überblick. Eine detaillierte Auflistung findet ihr im technischen Datenblatt, um das Huawei P20 Pro mit anderen Smartphones zu vergleichen besucht unseren Handy-Vergleich.

Prozessor HUAWEI Kirin 970
Display OLED Color (16M) 1080x2244 px (6.1") 408ppi
RAM 6 GB
Gerätespeicher 128 GB
Akku 3.400 Milliamperestunden
Hauptkamera 10 Megapixel
Alle Details anzeigen

Das könnte dich auch interessieren

  1. Stefania Piano · 

    Vielen Dank für diese sehr ausführliche Review zum P20 von Huawei. Grundsätzlich denke ich, dass das ein sehr interessantes Modell ist, aber die Tatsache, dass man keine SD Karte verwenden kann, und das leicht verschmutzbare Gehäuse halten mich davon ab. Schade, weil grundsätzlich bin ich mit dem Hersteller zufrieden.

    1. Gastkommentar · 

      Also ganz ehrlich? Ich bekomme nie und nimmer die 128GB die von Werk aus drin sind voll. Und zum Gehäuse, ja das stimmt vorallem die Rückseite hat schnell Fingerabdrücke, aber für mich ist das nicht schlimm da ich eh eine Hülle drum habe. Aber klar da ist es persönliche Referenz mir macht eine Hülle nichts aus. Aber mit den 128GB herrscht bei mir echt Unverständnis wie man die voll bekommt

  2. Gastkommentar · 

    Junge Junge, da ist ja ganz schön viel Unwissen über DSLRs zu lesen! die Behauptung das Huawei käme auf eine Brennweite von 35 - 270mm halte ich für , sagen wir mal, gewagt. Wie bereits in den Kommentaren zu lesen ist, haben die günstigen DSLRs kleinere „Crop“ Sensoren aus denen sich ein kleinerer Bildausschnitt ergibt (mit einer längeren Brennweite hat das natürlich nichts zu tun, 50 mm sind an Vollformen und APS-C 50mm.) wenn man aber wissen will wie der Bildausschnitt aussieht kann man den crop Faktor mit der Brennweite multiplizieren. Bei Canon ist es 1,6. bei den meisten anderen Herstellern (Sony, Nikon, etc.) ist es 1,5. ihr schreibt darüber, dass die Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen schnell verwackeln und Rauschen. Das ist zweifellos die Folge des 40 Megapixel Sensors. Werden auf so einer winzigen sensorfläche derart viele Pixel untergebracht, ist die Folge Bildrauschen. das ganze klingt für mich nicht nach einem großen Coup für Smartphones sondern nach undurchdachter Technik. was bringt mir eine Kamera, die trotz langer Belichtungszeit (=> verwackelte Bilder) und verrauschte Bilder liefert? Genau; nichts! vielleicht wäre es hilfreich, wenn die Hersteller anstatt mit immer höheren Megapixel Angaben auf bauernfängerei zu gehen eher auf lichtstärkere Sensoren setzten würden, mit denen auch vernünftige Aufnahmen bei schlechtem Licht gelingen?

    1. Jan Niels Kluczniok · 

      Danke dir für dein Feedback. Wie bereits erwähnt habe ich den Fehler in Bezug auf die APS-C-Sensoren korrigiert, da hatte ich gestern ein Brett vor dem Kopf. Bitte beachte, dass die Brennweite des optischen Zooms beim P20 Pro circa 27 bis 80 Millimeter ist. Wobei die Zwischenstufen hier natürlich berechnet werden. Beim Hybrid-Zoom handelt es sich bereits um einen Algorithmus. Die 270-Millimeter erhälst du nur mit dem Digitalzoom. Der Sensor des P20 Pro ist übrigens mit 1/1,7 Zoll größer als bei den meisten anderen Smartphones und es werden auch stets mehrere Pixel zu einem zusammengefasst, um mehr Licht einzufangen. Natürlich ist das P20 Pro kein u,mfassender Ersatz für eine DSLR. Wenn ich aber im Urlaub bei Sonnenschein oder Sonntags mit den Kindern im Zoo Fotos schießen will, macht der Zoom einen sehr guten Job, denn andere Smartphones so nicht leisten können. Das wollte ich ausdrücken.

    2. Gastkommentar · 

      Huawei verbaut ja einen riesigen Sensor... 1/1.73" sind für ein Smartphone wahnsinnig groß... Aber Huawei macht das mit der Auflösung komplett kaputt. Statt bei diesem Sensor auf 12-16 MP zu setzen, nein es müssen ja unbedingt 40 sein, die man dann nicht einmal nutzen kann, da das Bild immer auf 10MP runtergerechnet wird (unter anderem vermutlich deswegen, weil der Kirin 970 überhaupt nicht mit 40MP umgehen kann...)

    3. Jan Niels Kluczniok · 

      Du kannst auch wahlweise Bilder mit 40 Megapixel schießen. Dann musst du aber unter anderem auf den Zoom verzichten.

  3. Gastkommentar · 

    So nicht korrekt: "...Umgerechnet auf 35-Millimeter-Kleinbildfilm habt ihr so eine Kamera mit einer Brennweite von 27 bis 135 Millimetern zur Verfügung. Zum Vergleich: Die Kit-Objektive günstiger DSLRs bieten in der Regel eine Brennweite von 18 bis 55 Millimetern...." Ebenfalls auf KB bezogen nicht 18-55, sondern 27-82,5mm.

    1. Jan Niels Kluczniok · 

      Shit. Da hast du natürlich recht. Da hatte ich ein Brett vorm Kopf. In den günstigen DSLRs hat man ja einen APS-C-Sensor. Ich korrigiere das fix. Wie kommst du auf die 82,5? Der Crop-Faktor ist doch circa 1,53. Das ergibt bei mir 84,5.

    2. Gastkommentar · 

      Beim Smartphone den Digitalzoom in den "Brennweitenbereich" mit reinzunehmen, bei der DSLR aber nicht, ist doch eeh totaler Humbug. Wie soll man irgendeine andere Aussage des Reviews nach sowas ernst nehmen.

    3. Jan Niels Kluczniok · 

      Hi, der Vergleich mit der DSLR ist dazu da, die aus meiner Sicht schwammigen Begriffe 3x, 5x Zoom ein wenig anschaulicher zu machen. Natürlich hast du bei einer DSLR noch weitaus mehr Möglichkeiten. Wenn das missverständlich ist, muss ich da noch Mal ran. Allerdings kann ich nicht nachvollziehen, warum dann gleich alle Aussagen in diesem Text unglaubwürdig sein sollen.

Einsortierung und Informationen zum Leihgerät

Es wurden die folgenden Schlagworte vergeben: Mobile, Testbericht, Leica, Smartphone, Huawei und Huawei P20 Pro.

Links zum Thema
Huawei P20 Pro im Zeitverlauf
1 von 4
  • Huawei P20: So seht ihr den Launch im Live-Stream

    27.03.2018 Huawei lädt zur Präsentation seines Top-Smartphones Huawei P20 nach Paris. Wer am 27. März nicht in der französischen Hauptstadt weilt, kann die Enthüllung des P10-Nachfolgers dennoch live mitverfolgen. Der chinesische Hersteller überträgt den Launch des P20 live im Internet via YouTube. Den Live-Stream findet ihr nachfolgend eingebettet, er startet am 27. März um 14:30 Uhr.

    Ihr seid unterwegs oder habt nur eine schmale Internetverbindung zur Verfügung? Kein Problem. Netzwelt ist für euch in Paris vor Ort und hält euch über die Ereignisse auf der Pressekonferenz im Live-Ticker auf dem Laufenden. Los geht es bereits um circa 14:15 Uhr mit einer kurzen Vorberichterstattung. Viel Spaß. Den Link zum Ticker findet ihr am 27. März ab 14:15 Uhr in diesem Artikel. Bis dahin könnt ihr euch in unserem verlinkten Special über alle Gerüchte zum Huawei P20 informieren.

    Ihr seid unterwegs oder habt nur eine schmale Internetverbindung zur Verfügung? Kein Problem. Netzwelt ist für euch in Paris vor Ort und hält euch über die Ereignisse auf der Pressekonferenz im Live-Ticker auf dem Laufenden. Los geht es bereits um circa 14:15 Uhr mit einer kurzen Vorberichterstattung. Hier geht es direkt zum Live-Ticker vom P20-Launch.

    Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass Huawei die französische Hauptstadt für ein Launch-Event wählt. 2014 feierte hier bereits das Ascend P7 seine Premiere, zudem stellte das Tochterunternehmen Honor 2016 hier das Honor 8 vor.

Zurück
Weiter
zur
Startseite

zur
Startseite