GPS: So funktioniert das Global Positioning System (GPS)

GPS

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von Jan Kluczniok
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Das vom US-Militär entwickelte Navigationssystem GPS wird heutzutage auch zunehmend im zivilen Bereich eingesetzt. Auf unserer Themenseite erfahrt unter anderem ihr, wie GPS funktioniert, was es beim Einsatz zu beachten gilt und wie ihr Personen via GPS-Tracker orten könnt.

Dank GPS findet ihr schnell ans Ziel.
Dank GPS findet ihr schnell ans Ziel.

Inhaltsverzeichnis

  1. Wie funktioniert GPS?
  2. GPS-Uhren
  3. GPS-Tracker

GPS steht für Global Positioning System. Hierbei handelt es sich um ein satellitenbasiertes Ortungssystem - nicht zu verwechseln mit dem Mobilfunkstandard GPRS. Entwickelt wurde GPS vom US-Militär in den 1980er Jahren. Es steht in Konkurrenz zu ähnlich arbeitenden Systemen wie dem russischen GLONASS oder dem europäischen Gegenstück Galileo.

Wie funktioniert GPS?

Zur Standortbestimmung werden wie bereits erwähnt Satelliten verwendet. Diese senden stetig ihre Position und die genaue Uhrzeit aus. Ein GPS-Empfänger, zum Beispiel ein Smartphone, kann aus diesen Daten seine Position berechnen. Dazu muss er jedoch das Signal von mindestens vier Satelliten empfangen.

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Wird der Sichtkontakt zu den Satelliten gestört, versagt das System beziehungsweise wird ungenau. Dies ist auch der Grund warum GPS zum Beispiel in Tunnel oder Häusern nicht zur Standortbestimmung genutzt werden kann. Auch ein wolkiger Himmel, stört bereits den Empfang.

Seit dem Jahr 2000 ist das System auch für die zivile Nutzung ohne Einschränkungen freigegeben. Dadurch ist es nun auch Privatanwendern möglich ihren Standort auf weniger als 10 Meter genau zu bestimmen. GPS wird daher häufig in Navigationssystemen für Autos verwendet. Mittlerweile gibt es auch Navis für Fahrradfahrer sowie Navis für Motorradfahrer.

GPS-Uhren

GPS spielt auch eine große Rolle für Freizeitsportler. Immer mehr Läufer vermessen mittels GPS-Empfänger die zurückgelegten Kilometer. Wer dafür nicht das Smartphone mitschleppen möchte, kann alternativ auf sogenannte GPS-Uhren zurückgreifen - etwa die TomTom Spark.

Trendsportart Geocaching

Die zunehmende Verbreitung von GPS-Geräten hat eine neue Trendsportart hervorgebracht: Geocaching. Dabei handelt es sich um eine Art Schnitzeljagd auf Basis von GPS-Daten. Netzwelt hat sich dem Trend in einem Selbstversuch genähert.


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Auch viele Fitness-Tracker und Smartwatches besitzen mittlerweile bereits einen eingebauten GPS-Empfänger und können daher auch als GPS-Uhr fungieren.

GPS-Tracker

GPS kann nicht nur dazu genutzt werden sich zu einem bestimmten Standort zu navigieren oder den eigenen Trainingsstand nach zu verfolgen, sondern auch um Personen oder Gegenstände zu orten. Während Personen übers Handy geortet werden können, benötigt ihr zur Ortung von Gegenständen und Tieren einen GPS-Tracker.

Mittlerweile gibt es solche GPS-Tracker für Hunde und Co. Sogar Tracker für Kinder und untreue Ehefrauen werden angeboten. Doch Vorsicht! Für die Ortung des eigenen Nachwuches oder der besseren Hälfte, gibt es in Deutschland rechtliche Grenzen. Was ihr nicht dürft und was ihr bei der Ortung beachten müsst, erfahrt ihr in unserem Text "Handy-Ortung: der rechtliche Rahmen"

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