TV-Bildtechnik: LED-LCD-, OLED- und Quantum Dot-Fernseher erklärt

TV-Panels

Jan Brack - Profilbild
von Jan Brack
Teilen

Die Bildtechnik moderner Flachbild-TVs schreitet rasch voran, die großen Hersteller arbeiten dabei aktuell mit drei konkurrierenden Technologien. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von OLED-, Quantum Dot- und LED-Technik möchten wir euch in diesem Artikel näherbringen.

Samsung SUHD mit Quantum Dot: Eine von drei aktuellen Panel-Techniken.
Samsung SUHD mit Quantum Dot: Eine von drei aktuellen Panel-Techniken. (Quelle: Samsung)

Zwar haben sich Samsung, Sony, LG und Co. im Segment der Oberklasse-TVs mit dem UHD Premium-Standard auf eine gemeinsame Bildnorm geeinigt, entsprechende Resultate werden allerdings auf unterschiedlichstem Wege erreicht. Die Plasma-Technik gilt inzwischen als überholt, mit dem klasssischen LED-Fernseher auf LCD-Basis konkurrieren indessen moderne OLED- und Quantum Dot-Displays. Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Technologie und Bildqualität erläutern wir im Folgenden.

Inhaltsverzeichnis

  1. Der klassische LED-Fernseher
  2. OLED-TV
  3. Quantum Dot-Technologie

Der klassische LED-Fernseher

Wer von einem LED-TV spricht, meint ein Gerät mit LCD-Panel, das aus dem Hintergrund von LEDs beleuchtet wird. Das Bild selbst wird hier genau wie bei den in den 2000er-Jahren populären LCD-TVs durch Flüssigkristalle (Liquid Crystal Display = LCD) erzeugt. Einzelne Bildsegmente (Pixel) sind je nach Zustand durchlässig für ausgewählte Farben, dazu wird der Zustand enthaltener Kristalle durch den gezielten Einsatz elektrischer Spannung verändert. Selbst leuchten können Flüssigkristalle nicht, sodass für die Bildanzeige Licht erzeugt werden muss.

Klassische LCD-TVs wurden mit hinter dem Panel angebrachten CCFL-Leuchtstoffröhren beleuchtet, heutige LED-TVs nutzen stattdessen die namensgebenden LEDs. Da LEDs deutlich zielgenauer angesprochen werden können als Leuchtstoffröhren, lässt sich die Leuchtkraft in dunklen Bildszenen in Echtzeit abdunkeln und in hellen Szenen steigern - so lassen sich gegenüber LCD-TVs etwa bessere Schwarzwerte erzielen. Zusammenfassen lässt sich das Prinzip als "Local Dimming", wobei es hier signifikante Unterschiede in der Anordnung der Hintergrund-LEDs gibt.

Vorteil eines LED-Fernsehers ist in erster Linie sein oftmals günstiger Produktions- und Verkaufspreis, die verbaute Technik ist erprobt und ausfallsicher. Je nach verbauter LED-Form lassen sich sehr gute Helligkeitswerte erreichen, sogenannte "Full Array-LED-TVs" liefern besonders gute Kontraste und Schwarzwerte. Im Vergleich zu den nachfolgenden Techniken fallen Farben allerdings oftmals weniger klar und Schwarztöne weniger dunkel aus. LED-TVs findet ihr aktuell im Lineup jedes Herstellers. Insbesondere Sony setzt auch im Highend-Segment auf LED-Technologie.

Zurück
Seite 1/3

Inhaltsverzeichnis

Bei neuen Artikeln zu Fernseher einrichten: Tipps für den perfekten TV benachrichtigen? Nein, Danke

Das könnte dich auch interessieren

Informationen zum Artikel

Dieser Artikel wurde mit den Schlagworten LG, Samsung, Sony, Fernseher einrichten: Tipps für den perfekten TV, Fernseher & Smart-TVs und Hersteller-Verzeichnis versehen.

zur
Startseite

zur
Startseite